Investor Relations

Rückblick und Aussichten

Irrungen, Wirrungen, andere und weitere Wege:

Jemand hatte in anderer Vorgehensweise eine Anlage gebaut, die bisher nur Wärme für sein Haus geliefert hat. Seit August 2004 ist er angeblich in der Lage, auch den benötigten Strom für seine Hausversorgung selbst zu produzieren. Angaben über den Preis einer solchen Anlage lagen in der Vergangenheit zwischen 20.000 und 50.000 Euro, was ohne Berücksichtigung von Unterhaltungs- und Wartungskosten einen Amortisationszeitraum von 10 bis über 20 Jahre für ein Einfamilienhaus bedeutet.

Das ist noch sehr viel. Bei entsprechender Serienfertigung könnte aber der Kaufpreis für eine Anlage auf weniger als die Hälfte gedrückt werden, wodurch sich der Amortisationszeitraum ebenfalls halbieren läßt. Nach 5 Jahren hätte der Energiekunde Strom und Heizung quasi kostenlos. Bis dahin vergeht also noch eine ganze Zeit, die man aber nicht ungenutzt verstreichen lassen sollte.

Erschwerend kommt hinzu, daß es über die Wirkungsweise dieser Anlage keine vernünftigen und verläßlichen Aussagen gibt. Die Erklärungen des Erfinders reichen von Aufhebung der Gravitation über Fusion, freie Protonen und andere Dinge, die weder für sich alleine noch im Zusammenhang in eine vernünftige Form passen. Teilweise widersprechen sie sich, teilweise hätten sie den Erfinder wegen der auftretenden Strahlung schon seit Jahren einfach töten müssen, was offensichtlich nicht der Fall ist. Womöglich basiert der (vorhandene) Effekt auf einem bekannten Verfahren aus den USA. Darüber werden gerade von unabhängiger Seite ernsthafte Untersuchungen angestellt, und es wird sich bald zeigen, was davon zu halten ist. Jedenfalls sind die angefertigten "Expertisen" über das Verfahren das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind.

Beinahe hätten wir angefangen, weltweit Lizenzrechte abzugeben, was natürlich bei mangelhafter Information nicht viel Sinn macht. Jedenfalls distanzieren wir uns mittlerweile davon und haben bei den vergleichenden Betrachtungen trotz des Umweges, den wir mit dem oben angedeuteten Verfahren zum Teil gemacht haben, einen nicht zu unterschätzenden Vorteil bekommen.

Anfang 2009 haben wir erfahren, daß der oben beschriebene Weg wirklich in die Irre geführt hätte. Das Verfahren wurde in den Jahren 2007 / 2008 auch strafrechtlich abschließend gewürdigt, womit sich die Suche nach Lizenznehmern und / oder Investoren für den "Erfinder", der übrigens Passagen seiner "Patentanmeldung" aus "Startrek" abgeschrieben hatte, endgültig erledigt hat.

Aber, wie so oft im Leben, führen auch Irrwege manchmal wieder auf die richtige Straße zurück.

Bei den Berechnungen zum eigenen Fluidmotor durch einen unabhängigen Diplom-Physiker, der sich eigentlich mit der anderen Sache befassen sollte, stellte sich ein Überschuss an verwertbarer mechanischer Energie heraus, der immerhin zu der Überlegung führte, ob ein Hersteller sich dieses Verfahrens nunmehr annimmt, womit ein großer Schritt nach vorne gemacht wäre. Entsprechende Überlegungen werden jedenfalls zur Zeit angestellt.

Von unserem eigenen Fluidmotor gab es bisher nur ein Modell der kombinierten Einlauf- und Auslaßturbine (künstlicher Attraktor) sowie einen Meßstand, in dem ein solcher Attraktor laufen kann. Das ist natürlich noch keine funktionstüchtige Anlage, aus der man "heißes Wasser zapfen" könnte, wie sich einmal ein interessierter Laie trotzdem sehr treffend ausdrückte. Auch Strom kann die Anlage noch nicht produzieren.

Die Entwicklung bis zu einem Prototypen wird auch wegen des aufwendigen Modellbaus (Werkzeuge) und wegen fehlender Meßwerte noch viel empirische Arbeit erfordern nach der Vorgehensweise "trial and error". Weitere Ingenieurarbeit ist erforderlich, genau so wie Maschinenaufwand und Material. Bisher ist in die Entwicklung bis zum heutigen Stand (Februar 2009) sehr viel Geld geflossen.

Wohl wissend, dass man mit erheblichen Widerständen rechnen muß, wenn eine solche Technologie quasi über Nacht auftaucht, um andere von ihren gewohnten Futterplätzen zu drängen, sollte man diesen Wettbewerb denjenigen überlassen, die bereits alle Möglichkeiten haben, geeignete Geräte in ausreichender Stückzahl zu bauen und zu vertreiben, um damit den so genannten Verbraucher glücklich zu machen.

Trotz des Umweges sind wir also ein Stück weiter gekommen.

Also: Es gibt immer noch viel zu tun - angefangen haben wir bereits!

http://fluidmotor.com/invest/investor-relations.shtml , zuletzt geändert 01. 08. 2010

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